Zur Übersicht
Energienebenkosten

Optimierung der Netzentgelte: Batteriespeicher als zusätzliche Option.

2. Sep. 2019

Die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass die Aufrechterhaltung der Netzstabilität für die regelzonenverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber immer schwieriger wurde. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber bereits 2012 den § 19 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) „Sonderformen der Netznutzung“ angepasst. Diese bietet Netzkunden bei einer Optimierung des Abnahmeverhaltens Kostensenkungspotenziale, die mancherorts noch nicht gehoben wurden.

Bereits in der Vergangenheit lohnte es sich, regelmäßig zu überprüfen, ob Einsparpotenziale nach § 19 II StromNEV „atypische Netznutzung“ oder „intensive Netznutzung“ bestehen. Bisher konnten mögliche Potenziale grundsätzlich nur durch Veränderung des Abnahmeverhaltens (Lastmanagement) oder Produktionsverschiebung und damit durch unmittelbare Eingriffe in den Produktionsprozess realisiert werden. Dies ist auch weiterhin der erste Ansatzpunkt zur Netzentgeltoptimierung.

Batteriespeicher als zusätzliche Option.

Inzwischen sind die Kosten für Stromspeicher gesunken, so dass mithilfe solcher Speicher auch ohne Eingriffe in das Produktionsverhalten mancherorts schlummernde Einsparpotenziale gehoben werden könnten.

In der Regel bietet sich zum Start ein Analyse-Workshop zur Erörterung von allen Möglichkeiten zur Optimierung der Netzentgelte an. Ist der Einsatz von Batteriespeichern möglich, werden dabei auch verschiedene Aspekte hinsichtlich Meldefristen, Antragstellung und ggf. auch erforderliche Vertragsabschlüsse/-änderungen beleuchtet.

Kontakt

Haben Sie Fragen? Wir sind für Sie da.

Suchen Sie nach einem kompetenten Partner, der Ihrem Unternehmen zu mehr energiewirtschaftlicher Effizienz verhilft? Möchten Sie erfahren, wie enplify Sie bei Energiebeschaffung, Energienebenkosten und Energiecontrolling entlasten kann? Dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf Sie!